PRESSEMITTEILUNG 19.07.2013 Fußgängerzone: GRÜNE fordern nachhaltige, zukunftsfähige Entscheidungen

„Vor 25 Jahren, zu Zeiten absoluter SPD-Mehrheiten, wurden deutliche Fehler gemacht: Die Platanen sind als langjährig frei wachsende Baumart für diesen Standort ungeeignet. Es war falsch, so großwüchsige Bäume in enge Hochbeete mit unzureichender Durchlüftung zu zwängen. Ähnlich wie beim Bürgerhaus zeigt sich die SPD unbelehrbar und will „ihre Werke“ erhalten, gegen jeden Sachverstand“, so Thomas Möws, grüner Fraktionssprecher.

„Die GRÜNE Ratsfraktion hat von Anfang an den Erhalt aller gesunden Bäume gefordert. Wir haben auch angeregt, einen Runden Tisch aller Ratsfraktionen mit Verwaltung und Planerbüro einzurichten, um die Sachdiskussion zu vertiefen. Mit Ausnahme der SPD haben sich alle Fraktionen daran beteiligt. Die GRÜNEN haben sich nicht mit den Vorstellungen der Planer zufrieden gegeben, sondern Alternativen vorgeschlagen und unabhängige, fachliche Überprüfung gefordert. Nun liegt ein Fachgutachten für alle Einzelbäume vor. Demnach können gegenüber den Vorstellungen des Planerbüros mehr Bäume erhalten werden. Aber leider gehört die Platanen-Doppelreihe nicht dazu: „…kann nur deren Entfernung und Ersatzpflanzung empfohlen werden … ein langfristiger Erhalt an diesem Standort ohnehin ausgeschlossen erscheint“. Das tut gerade uns GRÜNEN besonders weh. Die BürgerInnen können sich darüber demnächst selbst informieren.

Insgesamt wird es in der Fußgängerzone nach Sanierung aber mehr Bäume und mit besseren Wachstumsbedingungen wie heute geben“, so Edith Geske, planungspolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.

Thomas Möws: „Wer trotzdem den Erhalt dieser Bäume fordert, muss sagen, wie das gehen soll. Denn eine fachgerechte Sanierung der Fußgängerzone ist mit Erhalt der Platanen nicht möglich. Dafür können auch keine öffentlichen Mittel bereit gestellt werden. Die SPD entzieht sich jeder Sachdiskussion, macht keine konstruktiven Vorschläge und diffamiert stattdessen jene, welche mit den zuständigen Stellen argumentieren und diskutieren. Das ist verantwortungslos. Wir GRÜNE setzen uns weiterhin für eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung ein. Wir wollen den Erhalt aller nach Baumgutachten erhaltenswerten Bäume, wo möglich Verpflanzung statt Fällung und größtmögliche Schonung der erhaltenswerten Bäume bei den Sanierungsarbeiten.“