Gesundheitskarte für Flüchtlinge kommt endlich auch in Troisdorf

Pressemitteilung der Grünen Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf vom 20.09.2016

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge beschlossen, womit einem Antrag der Grünen Fraktion im Rat der Stadt Troisdorf gefolgt wurde, den diese bereits am 31.08.2015 gestellt hat.

Thomas Möws, Fraktionsvorsitzender: „Wir freuen uns, dass Geflüchtete endlich auch in Troisdorf von der Gesundheitskarte profitieren. Sie können nun direkt und wie jeder andere auch ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen, ohne erst bei der Stadt vorsprechen zu müssen. Das ist nicht nur für die Geflüchtete eine große Erleichterung, denen im Krankheitsfall der erniedrigende und mühsame Weg über das Amt erspart bleibt, sondern sorgt auch dafür, dass der Verwaltungsaufwand dafür wegfällt und das Personal für wichtigere Aufgaben eingesetzt werden kann.“

Robert Wendt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Wir erwarten zudem, dass die Kosten der Gesundheitsversorgung der Geflüchteten insgesamt sinken, da die Abrechnung nun über die Krankenkassen erfolgt, die aufgrund von Rahmenverträgen und Rabatten, sowie einem ausgebaut en Controlling auch anders abrechnen können als die Kommune.“

Hintergrund:

Die bestehende Vereinbarung zur Abrechnung von Krankenhilfen von Asylbewerbern zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und den kreisangehörigen Kommunen wurde kürzlich geändert, so dass nun eine elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge möglich ist. Dies war vor einem Jahr nicht ohne Weiteres möglich, so dass es leider erst dieser Änderung bedurft hat.

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