Koalitionsvereinbarung

Koalitionsvereinbarung 
für die Legislaturperiode 2014 – 2020
vereinbart zwischen
CDU und Bündnis 90/Die Grünen Troisdorf
am 28. August 2014

I. Finanzen
II. Wirtschaft, Gewerbe und Industrie
III. Bürgerbeteiligung
IV. Verwaltung
V. Soziales, Inklusion und Integration
VI. Jugendhilfe
VII. Kultur und Städtepartnerschaft
VIII. Schule
IX. Sport, Freizeit und Naherholung
X. Umwelt- und Klimaschutz / Energie
XI. Verkehr
XII. Planung, Wohnen und Bau

 

I. Finanzen

1.     Nettoneuverschuldung Null anstreben und mittel- bis langfristiger Abbau von Schulden

2.     Weiterentwicklung von Kennzahlen des Haushaltes für alle Bereiche

3.     Grundsätzliche Verabschiedung von Doppelhaushalten

4.     Prüfung von Bürgeranleihen für städt. Projekte

5.     Stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft

 

II. Wirtschaft, Gewerbe und Industrie

1.     Bestehende Betriebe unterstützen

2.     Neue Gewerbeansiedlungen voran treiben

3.     Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für neue Arbeits- und Ausbildungsplätze

4.     Wirtschaftsförderung auch in allen Stadtteilen

5.     Breitbandausbau mit jeweils neuer Technik (z.B. Glasfaser bis zur Haustür) durch städtisches Engagement unterstützen

6.     Erwerb und Neugestaltung Bahnhof Troisdorf, falls Direktvermarktung nicht funktioniert

7.     In den Gewerbegebieten Junkersring und Industriepark Troisdorf weitere neue, nachhaltig wirtschaftende, zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen

8.     Umwandlung von alten Industrie –und Gewerbeflächen in moderne, zukunftsfähige Gewerbeparks weiter betreiben

9.     Troisdorf als mittelstandsfreundliche Stadt zertifizieren lassen

10.  Prüfung einer „One-Stop-Agency“ für Wirtschaftsunternehmen im Rathaus

11.  Einrichtung eines Wochenmarktes mit regionalen Anbietern

12.  Handlungskonzept Innenstadt mit Stärkung von Einzelhandel und Wirtschaft, Aufwertung des öffentlichen Raumes und dem Wohnen in der Innenstadt fortsetzen

13.  Stärkung des sozialen Arbeitsmarktes und ggf. Teilnahme an überregionalen Beschäftigungsprogrammen

14.  Aufwertung der Ortseingänge und städtischen Zufahrtsbereiche von den Autobahnen

15.  Soziale und ökologische Entwicklung von bestehenden Betrieben unterstützen

16.  Aufbau eines Tourismuskonzeptes (inkl. der Bereiche Siegaue und  Mondorfer See in Kooperation mit den Nachbarkommunen)

17.  Möglichkeiten für Aktivitäten zum „Fairen Handel“ prüfen und stärken

18.  Weiterhin Förderung der Marketinggemeinschaften

19.  Fortsetzung der Marketingmaßnahmen der Stadtwerke/Tro-Card/Troikomm.

20.  Fortsetzung der Förderung der Identifikation mit Troisdorf als Gesamtstadt.

21.  Verbesserung der Marketing- und Kommunikationsstrategie für Troisdorf in regionaler und überregionaler Hinsicht

22.  Vermittlungsstelle für Fachkräfte und Ausbildungswillige aus anderen Ländern über bestehende Strukturen schaffen

 

III. Bürgerbeteiligung

1.     Ausbau Bürgerhaushalt

2.     Transparenz und Informationen auch über städtische Gesellschaften auf der Internetseite der Stadt verbessern

3.     Ausweitung des Bürger-Service-Online und Einführung von E-Government-Strukturen bei der Stadtverwaltung

4.     Wohnquartiersentwicklungen sollen bereits im Vorfeld von formalen Beteiligungsverfahren gemeinsam von Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden

5.     Jugendpartizipation entlang der Umfrageergebnisse,z. B. durch Einrichtung eines Jugendparlaments ausweiten

 

IV. Verwaltung

1.     Ausbau von Teilzeitarbeit, Tele-Heimarbeit und Gesundheitsvorsorge bei der Stadtverwaltung

2.     Stadtverwaltung als attraktiven Ausbildungsbetrieb weiterentwickeln

3.     Weiterentwicklung des Personalentwicklungsplanes

4.     Effektivere Gleichstellungs-/Frauenförderung in Verwaltungsstrukturen

5.     Benutzerfreundliche Weiterentwicklung des Ratsinformationssystems

6.     Einführung des „papierlosen Ratsmitgliedes“

7.     Interkommunale Zusammenarbeit z. B. bei Straßenreinigung, Winterdienst, Erneuerbare Energien und Naherholung prüfen

8.     Mitgliedschaft im Rat der Gemeinden und Regionen Europas

9.     Bessere Abstimmung von Baumaßnahmen in der Stadtverwaltung und mit den städt. Gesellschaften

10.  Umfassende Aufgabenanalyse bei der Stadtverwaltung

11.  Stärkung der Sicherheit im Öffentlichen Raum

12.  Ausbau der Ordnungspartnerschaft zwischen Verwaltung und Polizei

13.  Kritische Begleitung der Aktivitäten der Sonderabfalldeponie , z.B. mit dem ÜBS

14.  Angebote in leichter Spache ausbauen

15.  Barrierefreiheit der städt. Homepage erweitern

16.  Weiterbildungsangebote /(z. B. Gebärdensprache) für die Stadtverwaltung fördern

 

V. Soziales, Inklusion und Integration

1.     Busdienste, Bringdienste für Einkäufe einführen

2.     Bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Leitbildes der Stadt

3.     Troisdorf als soziale Stadt weiterentwickeln

4.     Weitere Fortschreibung des Altenhilfeplans und Durchführung der daraus folgenden Maßnahmen

5.     Erhalt der Seniorenbeauftragten in den Stadtteilen

6.     Prüfung eines „TroPass“-Modells“ zur Reduzierung von Beiträgen und Eintrittsgeldern für einkommensschwache Personen, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen

7.     Städtisches Programm (Fördertopf für Veranstaltungen und Initiativen) „Troisdorf für Vielfalt und Toleranz“

8.     Beitritt der Stadt zur Charta der Vielfalt (Aktion im Rahmen des Programms Troisdorf für Vielfalt s.o.)

9.     Sozialen Wohnungsbau, insbesondere für kinderreiche Familien, mit Belegungsrechten für die Stadt stärken

10.  Weitere Mehrgenerationenwohnhäuser positiv begleiten

11.  Ideelle Unterstützung von Institutionen, die sich um Kinder- und Altersarmut verdient machen (nicht institutionell)

12.  Unterstützung der Frauenhäuser sowie von Hilfs- und Beratungsangeboten für Mädchen und Frauen

13.  Ehrenamtliches Engagement fördern und soziale Patenschaftsmodelle ausbauen

14.  Ehrenamtliches Engagement der Behindertenbeauftragten verstärkt unterstützen

15.  Barrierefreies Bauen bei öffentlichen Gebäuden umsetzen

16.  Barrierefreie ÖPNV – und Haltestellengestaltung

17.  Parkmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Personen verbessern

18.  Förderung von Inklusion in Arbeitswelt und Freizeit

19.  Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtgebiet vorrangig in Einzelwohnungen wird angestrebt

20.  Kostenfreie Deutschkurse für Flüchtlinge beibehalten

21.  Umsetzung und Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes

22.  Erhalt und weiterer Ausbau der guten medizinischen Versorgung in Troisdorf

23.  Hohe Qualität der Rettungs- und Notarztversorgung erhalten und Netzwerke unterstützen

24.  Ausstattung von Feuerwehr mit modernen Gerätschaften

25.  Fördermittel für Wohnkonzepte wie Mehrgenerationenhäuser, Senioren WGs, inklusives Wohnen nutzen

 

VI. Jugendhilfe

1.     Umfassendes Angebot an ortsnahen Kindertagesstätten und Kinderbetreuungen durch Trägervielfalt erhalten

2.     Qualitative Stärkung der Erzieher/innen-Teams in den Kitas und Trogatas (Springerpool); ggf. prüfen, ob Überkapazitäten auch freien Trägern gegen entsprechende Entgelte zur Verfügung gestellt werden können

3.     Gezielte Anwerbung von männlichen Erziehern

4.     Stärkung des Programms „Kein Kind ohne Mahlzeit“

5.     Ausbau der Angebote im Freizeitpark Rotter See

6.     Bedarf an ortsnahen Bolzplätzen oder Treffpunkten prüfen

7.     Weiterer bedarfsgerechter Ausbau der U3-Plätze in den Kindertagesstätten

8.     Qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesstätten

9.     Stärkung der Tagespflege

10.  Stärkung des Troisdorfer Ganztages (Trogata) und des gebundenen Ganztags und Ausweitung des Angebots

11.  Konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Inklusion in Kitas und Trogata

12.  Abschluss von Kooperationsvereinbarungen gem. Bundeskinderschutzgesetz

13.  Organisation und Qualifizierung von Kinderschutzfachkräften

14.  Entwicklung und Realisierung eines Kinder- und Jugendförderplans gemeinsam mit den Freien Trägern auf der Grundlage der Sozialraumanalyse

15.  Organisation von bedarfsdeckenden Ganztagsferienangeboten durch freie Träger und Verbände

16.  Anstreben einer langfristigen Kita-, Essens- und Tagespflegebeitragsfreiheit, bei entsprechender Unterstützung durch das Land bzw. den Bund.

17.  Kinder und Jugendliche an der Gestaltung öffentlicher Räume beteiligen

18.  Prüfung der Bedarfe für Angebote in den Stadtteilen nach der Sozialraumanalyse

19.  Einsatz von aufsuchender Jugendarbeit und Streetwork prüfen

 

VII. Kultur und Städtepartnerschaft

1.     Ausbau des Festplatzes an der neuen Stadthalle zum Konzertplatz der Stadt für Open-Air-Konzerte, Kirmes, Public-Viewing etc..

2.     Unterstützung und Fortführung der Musikschule und ihre mögliche Erweiterung in passenden Räumen

3.     Prüfung der Einrichtung eines „Haus der Vereine“

4.     Entwicklung eines Nachnutzungskonzeptes für den Standort der zu schliessenden Förderschule (event. Im Laach) unter Berücksichtigung der Bedarfe der Musikschule, Kreativwerkstatt, Jugendamt (Fördergruppen Betriebserlaubnis a.d. Viktoriastr. bis Mitte 2016), Haus der Vereine (wenn dieses beschlossen wird)

5.     Bildungsangebot der Volkshochschule erhalten und ausbauen

6.     Weiterhin großzügige Ausstattung der Stadtbibliotheken mit Medien

7.     Erhaltung beider Standorte der Bibliothek

8.     Sonderveranstaltungen wie Vorlesungen in den Sommerferien (Sommerleseclub) sollen weiterhin stattfinden

9.     Erhalt und Pflege der Kunstwerke im öffentlichen Raum

10.  Troisdorfer Museen durch überregionale Werbung und Aktionen in den Fokus stellen

11.  Seniorenkino mit speziellem Programm (in Zusammenarbeit mit dem Cinelux)

12.  Offene Bücherschränke in allen Stadtteilen unterstützen

13.  Geschenkeschrank einführen (eventuell mit Patenschaft eines Vereins oder privater Personen)

14.  Idee der Tafel auf den Kulturbereich übertragen

15.  Dauerhafte Etablierung der Stadthalle als Veranstaltungs- und Kulturort

–       z.B. Tanzveranstaltungen (in Zusammenarbeit mit Tanzschule Breuer)

–       Veranstaltungen unter Berücksichtigung des Inklusionsgedanken

16.  Ausgestaltung des Kulturentwicklungsplan durch

–       z.B. Förderung der freien Kunstszene, Musikfestival, Kunst u. Literatur in Troisdorfer Gärten

17.  Troisdorfer Märkte – Erlebnismarktkonzept mit Alleinstellungsmerkmal für Troisdorf

18.  Kultureller Austausch mit den Partnerstädten – Kunst, Musik, Literatur etc..

19.  Förderung des Partnerschaftsvereins

20.  Städtepartnerschaften überprüfen und städtisches Engagement fördern (Freistellung von MitarbeiterInnen)

21.  2019 ist der 50. Jahrestag der kommunalen Neuordnung – Vorbereitung von Höhepunkten wie z.B. Kunstwerke von BildhauerInnen, MalerInnen, MusikerInnen unter Einbeziehung der Partnerstädte und der ansässigen KünstlerInnen

 

VIII. Schule

1.     Selbstständig verwalteter Schülerhaushalt als Modellversuch einführen, um Eigenständigkeit zu fördern

2.     Förderung von Projekten zur Gewaltprävention

3.     Lernmittelfreiheit für Einkommensschwache erhalten

4.     Ausreichend Finanzmitteln für Schulsanierungen bereitstellen

5.     Kleine selbstständige Schulen durch die Einführung eines Sockelbetrags im Schulbudget stärken

6.     Inklusion an allen Schulen vorantreiben und notwendige Investitionen in Umbaumaßnahmen tätigen

7.     Sozialarbeit an allen Schulen, bei entsprechender Unterstützung durch das Land bzw. den Bund

8.     Unterstützung der Einrichtung einer StadtschülerInnenvertretung (SSV)

9.     Schulentwicklungsplan mit bildungspolitischen Kennzahlen ausweiten

10.  Troisdorf als Fachhochschul-Standort z.B. für soziale Berufe prüfen

11.  Förderung von schwul-lesbischer Aufklärungsarbeit an Schulen (Projekt SchLAu)

12.  Unterstützung des Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"

13.  Schulische Angebote besser vernetzen und die Übergänge in den verschiedenen Stufen besser aufeinander abstimmen

14.  Regelmäßige Fortschrittsberichte zur Schulentwicklung

15.  Übergang Schule und Beruf qualifiziert gestalten (u. a. Stärkung der Industriemeisterschule)

16.  Vernetzung mir den Organisationen des Handwerks und der Industrie  zur Verstetigung der Hilfen bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen

17.  Einsatz von Ausbildungsscouts prüfen

18.  Wissensstandort Troisdorf durch weitere Angebote ergänzen

19.  Sanierung der Gesamtschulen in Oberlar und Sieglar

20.  Ausbauerfordernisse im Mensenbereich umsetzen

21.  Aufnahme des Wohnortes bei den Anmeldekriterien für Troisdorfer Schulen (10. Schulrechtsänderungsgesetz)

22.  Initiativen zur Schulhofgestaltung unterstützen

23.  Gemeinsamen Unterricht für alle Schulformen anbieten

24.  Prüfung ob Stadtelternbeirat einen beratenden Sitz im Schulausschuss bekommt.

 

IX. Sport, Freizeit und Naherholung

1.     Fortführung Programm zur Sanierung der Turnhallen nach Prioritäten

2.     Sanierung Sporthalle Schulzentrum Sieglar; Betrachtung im Kontext der Sanierung Sekundarstufenzentrum (Gesamtschule Sieglar)

3.     Ausbau der Turnhalle Asselbachstraße als Leistungsschwerpunkt Turnen

4.     Umbau der Schießsportanlage der Sankt Sebastianus Troisdorf fertigstellen

5.     Sanierung Aggerstadion und Nebenplatz in Kunstrasen

6.     Sanierung Hockeyplatz an der Carl-Diem-Straße und Neubau Sportjugendheim

7.     Für die Sanierung des Aggua sowohl im Außen- wie im Innenbereich ein nachhaltiges Konzept entwickeln z.B. durch Prüfung naturnaher Alternativen

8.     Mondorfer See als naturnahen Bade- und Wassersportbereich entwickeln

9.     Aufstellung eines Naherholungsentwicklungsplans für die gesamte Stadt

10.  Freizeitkonzept Umgebung Haus Rott

–       unter Berücksichtigung der Verbesserung der Tennis- und Reitanlage im Bereich Haus Rott

–       z.B. durch Schaffung eines Inline-Hockey-Platzes

11.  Schaffung von Skate-Möglichkeiten in den Stadtteilen, Inlineroute überarbeiten

12.  Beibehaltung der finanziellen und ideellen Förderung der Sport- und Freizeitvereine

13.  Gesunde Stadt mit Schwerpunkt Bewegung voranbringen

14.  Inklusion mit Stadtsportverband Troisdorf voran bringen

15.  Bessere ÖPNV Anbindung an Freizeiteinrichtungen rund um Haus Rott

16.  Ersatz für die aus Sanierungsgründen entfernten Geräte des Trimm-Dich-Pfades im Wald neben der Asselbachstraße

17.  Umsetzung einer Finnenbahn im Stadtgebiet

 

X. Umwelt- und Klimaschutz / Energie

1.     Lärm reduzieren (Wohn- und Erholungsbereiche) z.B. Verlängerung Lärmschutz von der Karlstraße Richtung Belgische Allee, Lärmschutzwall entlang der A59 Richtung Sieglar, Einfordern des Neubaus der Eisenbahn Siegbrücke

2.     Umstellung der gesamten Straßenbeleuchtung und der öffentlichen Parkhäuser auf LED-Lampen,wenn technisch und wirtschaftlich möglich 

3.     Einsatz natur- und gesundheitsschonender Techniken bei städtischen Grünpflegearbeiten

4.     Ausbau von dezentraler Energieerzeugung und Versorgungen in regionaler Zusammenarbeit vor Ort soll angestrebt werden

5.     Energetische Sanierung von städtischen Gebäuden z. B. mittels Dach –und Fassadensanierung fortsetzen

6.     Bei öffentlichen Bauten soll geprüft werden, ob neben der Ausweisung von Photovoltaikflächen auch andere erneuerbare Energien als Quelle erschlossen werden können, z.B. Aufbereitung von heißem Wasser mit Solarthermie für Sportheime

7.     Bei der Ausweisung von Neubaugebieten Erdwärmenutzung prüfen

8.     Prüfung, ob ein Pilotprojekt zur Erschließung neuer Wärmepotenziale eingerichtet werden kann, z.B. in Abwasserleitungen (vor allem bei Neubauten)

9.     Gestaltung und Instandsetzung von öffentlichen Parks für die Naherholung

10.  Entwicklung eines Projektes, das das bürgerliche Engagement zur Pflege für Beete, Straßenzüge und Grünflächen (z.B. im Rahmen einer Partnerschaft) fördert

11.  Bürgeranträge zu ökologischen Eigeninitiativen (u.a. zur Schaffung von Nachbarschaftsgärten oder „Urban Gardening“) sollen positiv begleitet werden

12.  Aufstellung eines umfassenden Grunflächenkonzepts

13.  Für Mensch und Natur attraktive Gestaltung der Grünflächen in den Ortsteilen mit Erprobungen entsprechend der Aktion „Blühende Landschaft“

14.  Erfassung aller Bäume auf Flächen der Stadt, der städtischen Institutionen und Gesellschaften, Städtisches Baum-Kataster und Einstellung im Internet

15.  Vernetzung der Grünflächen zwischen den Troisdorfer Stadtteilen, zwischen Wohnbereichen und Gewerbegürtel um Spich und entlang  von Fuß- und Radwegen

16.  Pflege und Unterhaltung der städtischen Grünflächen extensivieren

17.  Planungsschritte zur Umwandlung der Seen Schilfsee, Storchensee und Schwalbensee  in Naturschutzgebiet. Grüner See soll als Angelsee im Landschaftschutz verbleiben (konkrete Planungsschritte)

18.  Freizeitangebote ausbauen, die Bürgerwünschen in der Breite entsprechen und dauerhaft zukunftsfähige Lösungen beinhalten

19.  Ermitteln, wie und wo zusätzliche Freilaufzonen für Hunde außerhalb von geschützten Landschaftsbereichen umgesetzt werden können

20.  Kein Fracking in Troisdorf

21.  Umsetzung des Klimaschutzkonzepts

22.  Namensänderung des Förderprogramms Ökologisches Bauen in Klimaschutzförderprogramm und Anpassung der Richtlinien

23.  Fachkundige Beratung von BürgerInnen im Hinblick auf Möglichkeiten zur energetischen Sanierung denkmalgeschützter Gebäude durch ausgebildete MitarbeiterInnen der Stadt oder durch Angebote eines Partners (z.B. Verbraucherberatung)

24.  Klimaschutzkonzept der Troikomm und Stadtwerke wohlwollend begleiten

25.  Neuaufstellung des Flächennutzungsplans inklusive Freiflächenentwicklungsplan zeitnah abschließen

26.  In Verträgen mit Pächtern und Nahrungsmittellieferanten soll sichergestellt werden, dass keine Gentechnik auf kommunalen Flächen eingesetzt wird und in den jeweiligen Verträgen mit Konzessionsnehmern soll die Nahrungslieferung für Kitas, Schulen etc. mit Gentechnik soweit wie möglich ausgeschlossen werden.

27.  Beibehaltung des Baumaustauschprogramms

28.  Renaturierung der Siegaue unter Berücksichtigung der Belange von Naherholung, Landwirtschaft und Naturschutz

29.  Ausgleichsmaßnahmenkataster weiterentwickeln

30.  Einführung eines Baum-Stifter-Programms

31.  Sukzessive Umsetzung des Biodiversitätskonzepts

32.  Konzept gegen Flächenversiegelung

33.  Aufbau und Entwicklung des Umweltbüros

–       z.B. durch Unterstützung von Naturschutzmaßnahmen im Gebäudebestand (Nistkästen, etc.)

 

XI. Verkehr

1.     Sonderprogramm Straßensanierung (mit Gehwegsanierung) nach modernen Standards und entsprechend festgelegter Prioritäten

2.     Fußgängerzone in den kommenden Jahren komplett sanieren und Festplatz sowie Rathausplatz umbauen wie bereits beschlossen bzw. nach Siegerentwurf

3.     Fortsetzung des Programms zur Herstellung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum (ÖPNV, Erstellen von Leitlinien u. Checklisten etc.) Anlagen und bei öffentlichen Dienstleistungen

4.     Auf der Höhe „Am Parkplatz Fliegenberg“ den Bestand der  Parkmöglichkeiten für PKW als Zugang der Familien zum Naherholungsbereich Wahner Heide auf beiden Straßenseiten erhalten.

5.     Shuttleinitiativen / Einkaufsbus durch Einrichtung von Haltestellen unterstützen

6.     Ausbau von Car-Sharing -Angeboten in der Stadt Troisdorf

7.     Ausbau des Programms Call a Bike in Troisdorf 

8.     verbesserte ÖPNV Anbindung für Friedrich-Wilhelms-Hütte und die Gewerbegebiete in Spich

9.     Verkehrslenkung durch Umbau der Kreuzung Lülsdorfer Straße / Hauptstraße in einen Kreisverkehr

10.  Engagement für den Neubau der Siegbrücke und Neugestaltung des DB-Haltepunkts in Friedrich-Wilhelms-Hütte

11.  Erweiterungsmöglichkeiten Parkräume durch flächensparende Ergänzungen der vorhandenen Parkräume auf zwei Ebenen prüfen, z.B. als Park&Ride Angebote im Bereich der Niederkasseler Straße

12.  Ergänzung des gesamtstädtischen Fahrrad- und Fußwegenetzes

13.  Führung des LKW- und Durchgangsverkehrs um die Wohngebiete z.B. durch die K29, EL332,  Ausbau des Heuser Wegs für die Südumgehung Spich und Sieglarer Straße in Oberlar

14.  Bau Kreisverkehr Sieglarer Straße zur Umgehung des Rathauses

15.  Verkehrsplanung sicherstellen

16.  Erhalt und Ergänzung des gesamtstädtischen Fahrrad- und Fußwegnetzes

17.  Umgestaltung öffentlicher Räume für Nahmobilität, Nahmobilität weiterentwickeln im Rahmen VEP, NVP und FNP

18.  Fahrradfreundliches Troisdorf 2.0: Fahrradstellplätze, Radschnellwege…

19.  Bessere Verknüpfung der Verkehrsmittel untereinander, z.B. Stadtbussystem

 

XII. Planung, Wohnen und Bau

1.     Grundsätzlich Nachverdichtung und Baulückenschluss vor Ausweis von neuen Baulandflächen prüfen

2.     Bedarfsorientierte Bereitstellung von Wohnbauflächen für bezahlbaren Wohnraum  – insbesondere für kinderreiche Familien

3.     Weiterführung des Projekts Öko-Profit bei entsprechender Nachfrage

4.     breites Angebotsspektrum des Wohnungsbaus für preiswerte Segmente und gehobene Ausstattung im gesamten Stadtgebiet berücksichtigen

5.     Entwicklung der Flächen an der Bahn auf der Oberlarer Seite

6.     Junge Familien bei der Eigentumsbildung unterstützen z.B. durch Beratung bei Projekten für Erbpacht oder sozialen Wohnungsbau  

7.     Barrierefreien Wohnraum und Wohnformen für SeniorInnen und Menschen mit Behinderung schaffen

8.     In den einzelnen Stadtteilen dezentrale Angebote für betreutes Wohnen und der stationären Pflege ausbauen

9.     Attraktivität der Innenstadt als Einkaufszentrum und Attraktivität aller Stadtteile als eigene Lebensräume stärken

10.  Räume zur Nutzungserweiterung von Verkehrsflächen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen z.B. durch Verlagerung des ruhenden Verkehrs von öffentlichen Verkehrsflächen in den privaten Grundstücksbereich schaffen

11.  Grünflächen zur Naherholung im  Nahbereich aller Wohngebiete entwickeln

12.  Dezentrale Aufenthaltsorte  für einzelne Gruppen schaffen wie z.B. Treffpunkte für Jugendliche, Ruhezonen für SeniorInnen, Spielflächen für Kinder

13.  Nahversorgung  für den täglichen Lebensbedarf in den Stadtteilen sichern

14.  Sukzessive Überarbeitung der Vorkaufssatzungen zum Beleben und Sichern der Nahversorgung und der sozialen Infrastruktur in den  jeweiligen Stadtteilen

15.  Bio-Supermarkt ansiedeln

16.  Bestandsentwicklung und -pflege durch Inanspruchnahme von öffentlichen Fördermitteln  für Quartiersentwicklungen und Ausübung von Vorkaufsrechten

17.  Fortführung Flächennutzungsplanung, dem Handlungskonzept Wohnen und einer umweltverträglichen Weiterentwicklung der Stadt

18.  In interkommunaler Zusammenarbeit mit Niederkassel die Entwicklung der   Freizeitfläche am  Mondorfer See als Bade- und Wassersportbereich planen

19.  Erweiterung der GI Flächen im Bereich des ehemaligen Schießplatzes der  DN       um bis zu 10.000 Quadratmeter

20.  Bereich Auf dem Grend mit Lärmschutz ausbauen  

21.  Ausweisung eines Neubaugebiets in Sieglar (zwischen Vorgebirgsblick und Rathausstraße) und in Eschmar Verlängerung der Rheidter Straße

22.  Im Bereich der Fritz-Erler-Straße / Roncalli-Straße Grüne Kolonie ausbauen

23.  Bau einer Mehrzweckhalle in Altenrath getrennt vom Bau eines Feuerwehrgerätehauses

24.  Bau eines Feuerwehrgerätehauses in Müllekoven

25.  Entwicklung und Umsetzung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für Oberlar

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.