Wahlprogramm 2014

TROISDORF   –   GRÜN UND GESUND

Kommunalwahlprogramm von Bündnis90/Die Grünen Troisdorf  2014 – 2020

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I.     Präambel
II.    Soziales
III.   Inklusion und Integration
IV.   Kinder und Jugend
V.    Umwelt- und Naturschutz
VI.   Energie und Klima
VII.  Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung
VIII. Verkehr
IX.   Schule und Weiterbildung
X.    Kultur und Sport
XI.   Verwaltung und Finanzen
 

Präambel

TROISDORF – GRÜN UND GESUND

Politik für Troisdorf – das ist Politik für 73.000 Menschen. Mit Grüner Politik wollen wir Troisdorf so gestalten, dass sich alle Menschen unabhängig von Alter, Beruf, Behinderung, Begabung, Geschlecht, sexueller Identität, Herkunft, Religion und in jeder Lebenslage wohl und zu Hause fühlen. Eine Stadt, die das Wohlbefinden aller Einwohnerinnen und Einwohner zum Ziel hat und stärkt, nennen wir Gesunde Stadt. Troisdorf  wollen wir gemeinsam mit den Menschen, die hier leben, als Gesunde Stadt weiterentwickeln. Das ist unser übergreifendes Ziel für die nächsten sechs Jahre kommunaler Politik.

Für uns bedeutet Gesunde Stadt mehr als eine gut geplante und bedarfsgerechte Gesundheitsinfrastruktur – wir wollen ein familienfreundliches, inklusives, soziales, tolerantes, nachhaltiges und buntes Troisdorf für alle Generationen. Verkehrs- und Energiepolitik, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Kultur und Stadtentwicklung sind ebenfalls Teile unseres Gesamtkonzeptes Gesunde Stadt.

Wir wollen Troisdorf als soziale Stadt stärken und dabei Alle in ihren jeweiligen Lebenslagen unterstützen und ihnen Teilhabe ermöglichen. Inklusion und Integration von allen in Troisdorf lebenden Menschen müssen wir in allen gesellschaftlichen Bereichen vorantreiben. Projekte und Organisationen, die sich für Toleranz, Gleichberechtigung und Vielfalt engagieren, sollen kommunal gefördert werden.

Troisdorf lebt als Gesunde Stadt von der Teilhabe aller Generationen. Wir wollen neue Beteiligungsmöglichkeiten für Jung und Alt schaffen und einen gleichberechtigten, inklusiven Zugang in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Wir Grüne wollen allen Kindern und Jugendlichen Chancen und Möglichkeiten geben, ihre Zukunft und die Zukunft der Stadt in die Hand zu nehmen. Wir wollen Troisdorfer Schulen dabei unterstützen, neben der Wissensvermittlung auch soziale, ökologische und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.

Eine gute Infrastruktur und ein weit ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel sind wichtige Faktoren für Troisdorf als gesunder Wohn- und Arbeitsstandort. Für die EinwohnerInnen setzen wir Grüne uns immer auch für den Schutz vor Lärmbelästigung an Straße, Schiene und Flughafen ein. Genau so wichtig wie ein ruhiger Schlaf ist ein gutes zwischenmenschliches Klima in der Stadt, durch das sich alle Menschen willkommen und wohl fühlen. Gesunde Stadt bedeutet eine nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik. Bei allen städtischen Bau- und Planungsvorhaben setzen wir uns weiterhin dafür ein, Natur- und Klimaschutz mit den Bedürfnissen unserer sich wandelnden Bürgerschaft zu vereinen.

Wir setzen uns für ein offenes und breit gefächertes Kultur- und Sportangebot in Troisdorf ein. Wir wollen Barrierefreiheit und Inklusion auch in diesen Bereichen voranbringen. Denn nur wenn wir das seelische und körperliche Wohlbefinden der Menschen in den Blick nehmen, kann Troisdorf eine lebenswerte und gesunde Stadt für Alle sein. 

 

II. Soziales

Eine politische Kultur der Solidarität, in der Respekt, Toleranz und Engagement für die Gemeinschaft gestärkt werden, ist für uns Grüne eine zentrale Leitlinie für die Gesunde Stadt. Dabei wollen wir alle Menschen in Troisdorf in ihren jeweiligen Lebenslagen unterstützen und Ihnen Teilhabe ermöglichen.

Erfolge GRÜNER Sozialpolitik in Troisdorf

  • Einstieg in Projekt „Gesunde Stadt“ mit dem Schwerpunktthema Mobilität
  • Schaffung einer Stabstelle im Rathaus zur konsequenten Füllung des Slogans „Troisdorf – eine Familienangelegenheit“ mit Inhalten
  • Fortführung des „Energie-Checks“ in Troisdorf
  • Mehrgenerationenwohnen u.a. in Kooperation mit der GWG gefördert
  • Dezentraler Ausbau von Plätzen im Betreuten Wohnen
  • Schaffung von Wohnraum für kinderreiche und einkommensschwache Familien
  • Ehrenamtskarte zur Aufwertung und Ausweitung des Ehrenamts eingeführt
  • Halbtagsausbildungsplätze bei der Stadt
  • Eltern-Kind-Parkplatz am Rathaus

Vorhaben GRÜNER Sozialpolitik in Troisdorf

  • Einführung eines „TroPass“ zur Reduzierung von Beiträgen und Eintrittsgeldern für einkommensschwache Personen, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen
  • Städtisches Programm „Troisdorf gegen Rassismus“
  • Beitritt der Stadt zur „Charta der Vielfalt“
  • Sozialen Wohnungsbau, insbesondere für kinderreiche Familien, stärken
  • Weitere Mehrgenerationenhäuser errichten
  • Bekämpfung steigender Kinder-und Altersarmut
  • Geschlechtergerechte Haushaltspolitik bei der Vergabe von öffentlichen Geldern
  • Unterstützung von Frauenkulturprojekten und Künstlerinnen
  • Erhalt und Ausbau von Frauenhäusern sowie von Hilfs- und Beratungsangeboten für Mädchen und Frauen
  • Ehrenamtliches Engagement fördern und soziale Patenschaftsmodelle ausbauen
  • Idee der Tafel auf den Kulturbereich übertragen: Konzert-, Theater- oder Sportveranstaltungskarten, die nicht verkauft wurden, über die Tafel anbieten lassen
  •  Bilanz und Neujustierung des Leitbildes der Stadt (Familienangelegenheit)
  • Dem Netzwerk "Soziale Stadt NRW" beitreten

 

III. Inklusion und Integration

Inklusion und Integration sind Leitbilder Grüner Politik und Querschnittsaufgaben in allen Bereichen einer Gesunden Stadt. Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist als Menschenrecht nicht nur in der Schule, sondern in allen gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen. Sie müssen als ExpertInnen in eigener Sache ernst genommen und beispielsweise in stadtplanerische Vorhaben mit einbezogen werden.

Erfolge GRÜNER Inklusions- und Integrationspolitik in Troisdorf

  • Schaffung eines Nachbarschaftszentrums in Oberlar: Haus Oberlar – Ort der Begegnung
  • Inklusion und Integration in Schulen und Kindertagesstätten gefördert
  • Erste städtische Broschüre in leichter Sprache auf den Weg gebracht
  • Verwaltung erarbeitet eine Leitlinie und Checklisten für mehr Barrierefreiheit

Vorhaben GRÜNER Inklusions- und Integrationspolitik in Troisdorf

  • Angebote in leichter Sprache in allen Verwaltungsbereichen und der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt schaffen
  • Barrierefreiheit der städtischen Homepage erweitern
  • Weiterbildung für VerwaltungsmitarbeiterInnen (z.B. Gebärdensprache)
  • Ehrenamtliches Engagement der Behindertenbeauftragten durch bezahlte Kräfte ergänzen und unterstützen
  • Barrierefreies Bauen durchsetzen
  • Barrierefreie ÖPNV- und Haltestellengestaltung
  • Parkmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Personen verbessern
  • Inklusion in Kindertagesstätten ausbauen und 5%-Quote anstreben
  • Gemeinsamer Schulunterricht in allen Schulformen
  • Förderung von Inklusion in Freizeit und Arbeitswelt
  • Dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen im gesamten Stadtgebiet vorrangig in Einzelwohnungen insbesondere bei Familien mit Kindern
  • Kostenfreie Deutschkurse für Flüchtlinge
  • Integrationskonzept der Stadt weiterentwickeln und umsetzen

IV. Kinder und Jugend

Gesunde Stadt heißt, allen Kindern und Jugendlichen in Troisdorf Chancen und Möglichkeiten zu geben, ihre Zukunft und die Zukunft der Stadt in die Hand zu nehmen. Dazu wollen wir neue Beteiligungsmöglichkeiten schaffen und einen gleichberechtigten, inklusiven Zugang aller Kinder und Jugendlicher in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen ermöglichen.

Erfolge GRÜNER Kinder- und Jugendpolitik in Troisdorf

  • Freies Haushaltsbudget für Jugendpartizipation geschaffen und durch die Grüne Jugend eine verbindliche Umfrage unter Jugendlichen zu Partizipationswünschen durchgesetzt
  • Jugendkulturcafé „Kult“ gefördert, erhalten und saniert
  • Durch Aus- und Neubau von Betreuungseinrichtungen den Bedarf an U3- Betreuungsplätzen gedeckt und 35%-Ziel erreicht
  • Kindertagespflege und Kindertagesstätten gleichgestellt und städtischen Zuschuss zu Gebühren für Tagespflegeeltern erhöht
  • Durch Fortbildung des Kochpersonals und Veränderung der Verpflegungsangebote in Kindertagesstätten gesundheitsbewusste Ernährung von Kindern gefördert
  • Elternbeiträge in Kindertagesstätten reduziert und kostenloses Betreuungsangebot für Kinder geschaffen, die 25 Wochenstunden betreut werden
  • Kleine, freie Träger der Jugendhilfe über einen Zuschuss für Verwaltungsarbeit gestärkt

Vorhaben GRÜNER Kinder- und Jugendpolitik in Troisdorf

  • Jugendpartizipation entlang der Umfrageergebnisse z.B. durch Einrichtung eines Jugendparlaments ausweiten
  • Kinder und Jugendliche an der Gestaltung öffentlicher Räume beteiligen
  • Kinder- und Jugendförderplan mit freien Trägern und Interessierten aufstellen und Förderschwerpunkte transparent definieren
  • Offene Jugendangebote / Jugendzentren in Bergheim und Spich schaffen
  • Förderung der Jugendarbeit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTTI)
  • Aufsuchende Jugendarbeit / StreetworkerInnen einstellen
  • Inklusion in allen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit vorantreiben
  • Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit fördern
  • Qualitative Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen
  • Gezielte Anwerbung männlicher Erzieher zur geschlechtersensiblen Erziehung
  • Beitragsfreiheit in allen Kindertagesstätten und der Kindertagespflege
  • Kostenfreies gesundes Essen für alle Kinder in Kindertagesstätten und der Trogata
  • Sanierung und Erhalt von Spielplätzen

 

V. Umwelt- und Naturschutz

Die Gesunde Stadt ist dem Erhalt von Umwelt und Natur verpflichtet. Bei allen städtischen Bau- und Planungsvorhaben setzen wir uns weiterhin dafür ein, Natur- und Umweltschutz mit den Bedürfnissen unserer sich wandelnden Bürgerschaft zu vereinen. Nur Dank unseres Engagements bleiben diese Themen im Fokus von Verwaltung und Politik.

Erfolge GRÜNER Umwelt- und Naturschutzpolitik in Troisdorf

  • Troisdorf ist Gründungsmitglied des „Bündnis für die biologische Vielfalt"
  • Einrichtung eines Umweltbüros als Anlaufstelle für BürgerInnen in Fragen des Umwelt- und Naturschutzes
  • Naturschutzgebiet „Spicher Seen“ auf den Weg gebracht
  • Transparenz bei der Fällung von Bäumen geschaffen und als einzige Fraktion keine Baumfällung beantragt
  • Erarbeitung eines Biodiversitätskonzeptes
  • Lärmaktionsplan der Stadt erarbeitet

Vorhaben GRÜNER Umwelt- und Naturschutzpolitik in Troisdorf

  • Vernetzung der städtischen Grünflächen, z.B. entlang von Fuß- und Radwegen
  • Für Mensch und Natur attraktive Gestaltung der Grünflächen in den Ortsteilen
  • Naturnahes Erholungskonzept im Stadtgebiet zur Entlastung der Naturschutzgebiete
  • Renaturierung der Siegaue als Teil einer gesunden Landschaft
  • Zusätzliche Freilaufzonen für Hunde außerhalb von geschützten Bereichen
  • Konsequente Umsetzung des Naturschutzgebietes „Spicher Seen“
  • Unterstützung von „Urban Gardening“-Initiativen
  • Schaffung von „Nachbarschaftsgärten“
  • Keine Gentechnik auf kommunalen Flächen
  • Erprobung von Maßnahmen nach Vorbild der Aktion "Blühende Landschaft"
  • Städtisches Baum-Kataster: Erfassung aller Bäume auf Flächen der Stadt, der städtischen Institutionen und Gesellschaften und deren Einstellung ins Internet
  • Städtisches Ausgleichsmaßnahmen-Kataster: Erfassung aller Ausgleichsmaßnahmen der Stadt, der städtischen Institutionen und Gesellschaften
  • Baum-Stifter-Programm: BürgerInnen können auf einer von der Stadt bereitgestellten Fläche einen Baum pflanzen oder pflanzen lassen
  • Unterstützung von Maßnahmen für mehr Naturschutz im Gebäudebestand
  • Natur- und gesundheitsschonende Techniken bei zukünftigen städtischen Grünpflegearbeiten
  •  Aufbau und Fortentwicklung des Umweltbüros
  • Umsetzung des Biodiversitätskonzeptes
  • Für die Umsetzung von Maßnahmen des Lärmaktionsplans sorgen
  • Konzept zur Eindämmung der Flächenversiegelung

 

VI. Energie und Klima

In Zeiten, in denen die Energiewende auf Bundesebene immer wieder ausgebremst wird, steigt die Verantwortung unserer Gesunden Stadt, im Bereich der Energie- und Klimapolitik Eigeninitiativen zu entwickeln. Dazu streben wir die Vernetzung mit umliegenden Kommunen an.

Erfolge GRÜNER Energie- und Klimaschutzpolitik in Troisdorf

  • Aufstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt mit dem Schwerpunkt Verkehr und Öffentlichkeitsarbeit
  • Aufwertung des Themas Klima durch Erweiterung des Umweltamtes zum Amt für Umwelt- und Klimaschutz
  • Einsatz von Elektrofahrzeugen im städtischen Fuhrpark

Vorhaben GRÜNER Energie- und Klimaschutzpolitik in Troisdorf

  • Regenerative Energieerzeugung vor Ort unterstützen
  • Ausbau von dezentraler Energieerzeugung und –versorgung in regionaler Zusammenarbeit
  • Weiterer Ausbau der Geothermie-Nutzung in Troisdorf
  • Ausschöpfung von Wärmepotenzialen z.B. in Abwasserleitungen
  • Mehr Solarflächen auf öffentlichen Dächern ausweisen
  • Beteiligung von Stadt und Stadtwerken an interkommunalen Aktivitäten zur Schaffung von Windkraftanlagen
  • Umsetzung und Fortsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit Schwerpunkt auf Maßnahmen mit besonders hohen CO2-Einsparmöglichkeiten
  • Schnellstmögliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen entsprechend dem Lichtmasterplan
  • Klimaschutz-Förderprogramm,  z.B. Dachbegrünung, Kleinwindkrafträder, Solar-Carports mit E-Ladestation
  • Rückkauf der RheinEnergie-Anteile an den Stadtwerken Troisdorf
  • Klimaschutzkonzept für TroiKomm und Stadtwerke entwickeln
  • Personelle Verstärkung des Umwelt-, Grünflächen-, Klimaschutz- und Friedhofsamtes, um die bestehende Qualität zu erhalten und zu verbessern
  • Verlegung aller Strom-Hausanschlüsse vom Dach unter die Erde
  • Energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ermöglichen

 

VII. Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung

Gesunde Stadt braucht eine Grüne und soziale Stadtentwicklung. Sie soll generationengerechte Quartierskonzepte und moderne Wohnformen mit einer nachhaltigen, bedarfsorientierten Infrastruktur verbinden. Troisdorf soll für junge, sozial und ökologisch innovative Unternehmen attraktiv sein.

Erfolge GRÜNER Stadtentwicklungspolitik und Wirtschaftsförderung in Troisdorf

  • Stadtteilentwicklungskonzept Oberlar initiiert
  • Neubau der Mehrzweckhalle Altenrath beschlossen
  • Wohnraum für kinderreiche Familien sind im Bau
  • Mehrgenerationenwohnen u.a. in Kooperation mit der GWG gefördert
  • Innenstadtförderung angestoßen: Sanierung der Fußgängerzone begonnen
  • Bedarfsgerechte Gestaltung der Galerie Troisdorf

Vorhaben GRÜNER Stadtentwicklungspolitik und Wirtschaftsförderung in Troisdorf

  • Grüne Infrastruktur und Freizeitangebote ausbauen
  • Breitbandausbau durch städtisches Angebot fördern: Glasfaser bis zur Haustür ausbauen
  • Grüne Quartierskonzepte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern (weiter)entwickeln
  • Alternative Wohnkonzepte fördern, z.B: Mehrgenerationenhaus, Senioren-WG, inklusives Wohnen
  • Schaffung von modernem, preisgünstigen Mietwohnraum
  • Nachverdichtung und Baulückenschluss vor Ausweis neuer Flächen
  • Grünflächen zur Naherholung für alle Wohngebiete
  • Nahversorgung gewährleisten
  • Biosupermarkt ansiedeln
  • Einkaufsbus / Shuttle-Intiativen fördern – Haltestellen einrichten
  • Einrichtung eines Wochenmarkts mit regionalen Anbietern
  • Soziale und ökologische Entwicklung von bestehenden Betrieben unterstützen, z.B. durch Ökoprofit
  • Ansiedlung und Förderung nachhaltig wirtschaftender zukunftsfähiger Betriebe
  • Wirtschaftsförderung aller Ortsteile durch eine zusätzliche Stelle bei der Trowista
  • Integriertes Handlungskonzept Innenstadt vorantreiben
  • Stärkung von Einzelhandel und Wirtschaft
  • Stärkung des Wohnstandortes Innenstadt
  • Aufwertung des öffentlichen Raums
  • Pflege des Stadtbilds
  • Flächennutzungsplan mit Handlungskonzept wohnen: Umweltverträgliche Weiterentwicklung der Stadt
  • Aufbau eines Tourismuskonzeptes inkl. der Bereiche Siegaue und Mondorfer See in Kooperation mit Nachbarkommunen
  • Fairen Handel in der Stadt stärker verankern

 

VIII. Verkehr

Grüne Verkehrspolitik steht für barrierefreie und nachhaltige Verkehrsplanung und integrierte Handlungskonzepte. Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit in Verbindung mit einem gut ausgebauten ÖPNV sind unser Erfolgskonzept für eine gesunde Stadt. Wir streben die Veränderung des „Modal Split“ zugunsten der umweltfreundlichen Verkehrsmittel.

Erfolge GRÜNER Verkehrspolitik in Troisdorf

  • Verkehrskonzept für Oberlar mit besonderem Augenmerk auf Erhöhung der Fußgängerfreundlichkeit initiiert
  • Deponiestraße in Spich erfolgreich verhindert
  • Lärmmindernde Sanierung der Kölner Straße
  • Einsatz von Elektrofahrzeugen im städtischen Fuhrpark
  • Carsharing-Angebot in Troisdorf geschaffen
  • Verbesserter Nahverkehrsplan wurde erstellt und wird umgesetzt
  • Berücksichtigung der Interessen von mobilitätseingeschränkten Personen
  • Einrichtung von Lufttankstellen in Bergheim und in der Innenstadt

Vorhaben GRÜNER Verkehrspolitik in Troisdorf

  • Schnellstmöglicher Ausbau der EL332
  • Ergänzung Verkehrsentwicklungsplan: Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans
  • Stadtbussystem entwickeln
  • Verknüpfung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel: Bahnhof als Mobilitätszentrale
  • Umgestaltung öffentlicher Verkehrsräume nach neuen (Nah)mobilitätserfordernissen
  • FahrradFreundlichesTroisdorf 2.0:
    • Mehr und bessere Fahrradstellplätze
    • Rad- und Fußwegekonzept als Teil des Verkehrsentwicklungsplanes erarbeiten (u.a. Ausbau und Instandsetzung der Fahrradwege, Radschnellwege)
  • Bahnhöfe städtebaulich aufwerten (evtl. Wettbewerb zur Bahnhofsgestaltung)
  • Lärmschutz beim Ausbau der S13 berücksichtigen
  • Ruhenden Verkehr bei der Entwicklung von Quartierskonzepten berücksichtigen
  • Individuelle Verkehrskonzepte und Verkehrsberuhigung für alle Stadtteile
  • Fortführung des Ausbaus von Tempo30-Zonen und Berücksichtigung von Radwegen bei Ausweisung von Parkflächen
  • Schulwegssicherungsprogramm erarbeiten (z.B. Laufbus)
  • Frühzeitige Transparenz und Bürgerbeteiligung bei Straßenbau und Verkehrsplanung
  • Verkehrsplanung durch zusätzliche VerkehrsplanerIn stärken
  • Mehr Barrierefreiheit, z.B. Umgestaltung von Bushaltestellen, kontrastreiche Wege

 

IX. Schule und Weiterbildung

Unsere Schulen als Orte der Wissensvermittlung sollen in der Gesunden Stadt auch  Orte der Vermittlung von sozialen, künstlerischen, ökologischen und interkulturellen Kompetenzen sein. Dabei setzen wir weiter auf Selbstständigkeit und Kooperation der Schulen und die Förderung der Potenziale des Individuums.

Erfolge GRÜNER Schulpolitik in Troisdorf

  • Flächendeckender Ausbau der Übermittagsbetreuung / Trogata
  • Schulsanierungen vorangetrieben und Sanierung der Europaschule und des Schulzentrums Sieglar auf den Weg gebracht
  • Erfolgskonzept Selbstständige Schulen weitergeführt und gefördert
  • Förderung der Elternschaft durch Schaffung einer Sekreteriatsstelle

Vorhaben GRÜNER Schulpolitik in Troisdorf

  • Selbstständig verwalteter SchülerInnenhaushalt als Modellversuch einführen um Eigenständigkeit zu fördern
  • Förderung von schwul-lesbischer Aufklärungsarbeit an Schulen (Projekt SchLAu)
  • Unterstützung des Netzwerks "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"
  • Förderung von Projekten zur Gewaltprävention
  • Lernmittelfreiheit für SchülerInnen aus einkommensschwachen Familien
  • Ausreichend Finanzmitteln für Schulsanierungen bereitstellen
  • Kleine selbstständige Schulen durch die Einführung eines Sockelbetrags im Schulbudget stärken
  • Inklusion an allen Schulen vorantreiben und notwendige Investitionen in Umbaumaßnahmen tätigen
  • Sozialarbeit an allen Schulen
  • Unterstützung der Einrichtung einer StadtschülerInnenvertretung (SSV)
  • Schulentwicklungsplan mit bildungspolitischen Kennzahlen ausweiten
  • Bildungsangebot der Volkshochschule erhalten und ausbauen
  • Troisdorf als Fachhochschul-Standort prüfen

 

X. Kultur und Sport

Zu einer familienfreundlichen Stadt gehört auch ein breites Sport- und Kulturangebot. Wir wollen allen künstlerisch und sportlich Aktiven und Interessierten ein zu Hause in unserer Stadt bieten. Barrierefreiheit und Inklusion müssen auch in diesem Bereich vorangebracht werden. Dazu möchten wir Grüne ein offenes und vielfältiges Sport- und Kulturangebot fördern und das Projekt Gesunde Stadt auch in diesem Bereich mit Inhalt füllen.

Erfolge GRÜNER Kultur- und Sportpolitik in Troisdorf

  • Kunsthaus Troisdorf realisiert
  • Gebührenerhöhung für Familien bei der Stadtbibliothek verhindert
  • Offene Bücherschränke in Troisdorf eingerichtet und unterstützt
  • Grüne Gestaltung der Stadthalle durchgesetzt: Solardach, Dachflächenbegrünung, Barrierefreiheit
  • Finnenbahn auf den Weg gebracht

Vorhaben GRÜNER Kultur- und Sportpolitik in Troisdorf

  • Einführung eines „TroPass“ zur Reduzierung von Beiträgen und Eintrittsgeldern für einkommensschwache Personen, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen
  • Offene Bücherschränke in allen Stadtteilen
  • Freie KünstlerInnen-Szene fördern
  • Initiativen für Musik, Kunst und Literatur in Troisdorfer Gärten unterstützen
  • Neue Erlebnismarktkonzepte mit Alleinstellungsmerkmal für Troisdorf entwickeln
  • Barrierefreie und inklusive kulturelle Angebote fördern
  • Musikfestival mit Vereinsszene entwickeln
  • Geschenkeschränke initiieren
  • Reduzierte Beiträge für die KreativWerkstatt für Kinder aus einkommensschwachen Familien
  • Vielfältiges Programmangebot in der Stadthalle mit einem Schwerpunktthema Tanz fördern
  • Projekt "Gesunde Stadt" mit dem Schwerpunkt Bewegung weiter ausbauen
  • Inklusive Sportangebote fördern 
  • Austausch mit Partnerstädten im sportlichen und kulturellen Bereich stärken

 

XI. Verwaltung und Finanzen

Unter moderner Verwaltung verstehen wir Grüne transparentes, verständliches,  partizipatives  und nachhaltiges Verwaltungshandeln. Wir wollen Einsparpotenziale identifizieren und nutzen um langfristig die städtischen Schulden abzubauen. Als Gesunde Stadt wollen wir dennoch sozialer Arbeitgeber sein.

Erfolge GRÜNER Politik in Troisdorf

  • Erster Bürgerhaushalt der Stadt in 2014 eingeführt
  • Seit 2012 Nettoneuverschuldung bei 0 Euro trotz hoher Investitionen
  • Kosteneinsparung durch Realisierung des Kunsthauses in leerstehender Immobilie
  • Reduktion von Papierverbrauch durch Einführung „Papierloses Ratsmitglied“
  • Einsparungen von ca. 400.000 Euro im Haushalt durch Umstrukturierung und verzögerte Neubesetzung der Verwaltungsführung
  • Einrichtung von Teilzeitarbeitsplätzen und Homeoffice-Arbeitsplätzen in der Verwaltung
  • Aufstellung eines Personalentwicklungsplans
  • Transparenz und Mitsprache für kleine Fraktionen in Vertreterversammlung der TroiKomm
  • Kennzahlen in einzelnen Haushaltsbereichen, wie z.B. im Kulturbereich, eingeführt
  • Umfassend qualifizierter Kandidat auf unseren Vorschlag als neuer Technischer Beigeordneter gewählt 

Vorhaben GRÜNER Politik in Troisdorf

  • Kurz- und Mittelfristig keine Neuverschuldung und langfristig Schuldenabbau
  • OpenData: Städtische Verwaltungsdaten sollen grundsätzlich offen stehen und in benutzerfreundlichen Formaten online bereit gestellt werden
  • Stream der Stadtratssitzungen im Internet
  • Transparenz und systematische Informationen über städtische Gesellschaften auf der Homepage der Stadt
  • Benutzerfreundliche Weiterentwicklung des Ratsinformationssystems
  • Bürgerhaushalt weiterentwickeln: Innovationspreis für gute und effektive Änderungsvorschläge aus der Bürgerschaft
  • Effektivere Gleichstellungs- und Frauenförderung in Verwaltungsstrukturen
  • Ausbau von Teilzeitarbeitsplätzen und Homeoffice-Arbeitsplätzen
  • Teilzeitarbeit, flexible Arbeitszeiten und betriebliche Gesundheitsvorsorge fördern
  • Weiterentwicklung des Personalentwicklungsplans
  • Sozialen Arbeitsmarkt stärken und an überregionalen Beschäftigungsprogrammen beteiligen
  • Ombudsstelle für Troisdorfer Verwaltung
  • Persönliche Stellvertretung in Aufsichtsräten städtischer Gesellschaften
  • Bessere Abstimmung mit städtischen Gesellschaften in Hoch- und Tiefbau und Weiterentwicklung des Baustellenmanagements
  • Mehr interkommunale Zusammenarbeit, z.B. Straßenreinigung, Winterdienst, Erneuerbare Energien und Naherholung
  • Mitglied werden im Rat der Gemeinden und Regionen Europas
  • Erweiterung der Kennzahlen in allen Haushaltsbereichen

Ein Gedanke zu „Wahlprogramm 2014“

  1. Guten Tag,

    ich wohne in der Mendener Strasse gegenüber der früheren beschützenden Werkstadt.Hier, in einer verkehsberuhigten Wohnstrasse, fahren zu viele LKW durch. Da ist der Verkehr zur RSAG-Umlade-Station – laut polternde Container, die lose auf LKW transportiert werden. Da sind aber auch andere LKW, die nicht zu Anliegern fahren – ich vermute, sie vermeiden LKW-Maut. Diesen LKW-Verkehr – ausgenomen Anlieger, aber inklusive der donnernden Müllfahrzeuge – sollten nicht in die Mendener Str. einbiegen, sondern über den Willi-Brand-Platz weiterfahren.

    Wie stehen Sie zu meinem Anliegen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans Noack

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